Nach den beiden letzten, doch eher politisch herausgeforderten Reitern, heute mal wieder etwas lässiges, für den leichten Humor. Sozusagen ein reiner Popcorn-Reiter. Auch mal schön.
Dazu breche ich mit einer Tradition. Ich gebe einem meiner Geschöpfe einen Namen. Der eine oder andere von meinen Lesern kennt vielleicht die Situation. Man hat irgendwo in einem dunklen Eck, das Maul etwas zuweit aufgerissen und sieht sich mit den, einem gegenüber stehenden, schlagkräftigen Argumenten etwas überfordert. Komme mir jetzt niemand mit der Argumentation, intelligenten, sprachbegabten Menschen, passiert so etwas nicht. Ein mir bekannter, damals noch studierender Jurist, ist sehr sprachbegabt und man sagt ihm Intelligenz nach. Besonders nach einigem an geistigen Getränken. Letzter Punkt, förderte in seiner Jugend aber eher solche Situationen.
Aber zurück zum Thema. In solch einer Lage ist es wünschenswert einen Namen rufen zu können. Von einem Typen, der einen langen Schatten wirft. Egal wie dunkel es ist. Sprich, einen Türrahmen, besser einen Scheunentor, bequem auffüllt. Dazu sollte der Name aus möglichst wenig Silben bestehen. Ein Ruf Richtung eines „Kevin Marc Anton“, funktioniert meist nur bis zum „Kev“ und wird dann vorzeitig durch die Diskussionspartner unterbrochen.
Also hat eines meiner Geschöpfe jetzt einen Namen. Einen historisch bedeutsamen, wenn auch oft falsch interpretierten.
Ich wünsche meinen Lesern ein schönes Wochenende und behaltet euren Kopf. Auch in Situationen, die auf den ersten Blick etwas einseitig gewichtet erscheinen.






6 Kommentare
Juni 26, 2009 um 9:43
Wunderbar, VLAD rockt!
Kann diese politische Kacke auch nicht mehr sehen … echt nicht. Regt mich immer auf, ist nicht gut fürs Herz.
Juni 26, 2009 um 10:46
Grins… die Hölle als Vorbild:
Die wissen wenigstens das Potential ihrer Mitarbeiter voll zu nutzen… ^^
Juni 26, 2009 um 11:12
VLAD…!!! Sehr schön. Ich mag ihn schon jetzt, am Anfang seiner Karriere.
Juni 28, 2009 um 10:37
Der Blick … die Axt … a star is born
aber ich kann mir nicht helfen…irgendwie würde ihm auch ne wikingermütze passen
Juni 29, 2009 um 9:53
Großes Lob! Besonders da ich ein absoluter Fan von Dik Browne bin. Aber, Wikingerehrenwort, beim zeichnen von Vlad kam mir die Ähnlichkeit nie in den Sinn. Doch jetzt muss ich zugeben, da hat wohl eines meiner Idole den Stift mitgeführt. Trotzdem, Wikingerhelm? Neee. Meine Dämonen tragen ihre Hörner in echt. Wie NoName schon schreibt – dies wäre ein Fake und sähe ziemlich komisch aus.
Juni 29, 2009 um 5:24
Ouh nee… lieber nicht. Für die Hölle sind Wikingermützen doch eher ungeeignet. Witterungsbedingt. Und weil derartige Kopfbedeckungen wohl auch irgendwie nach Fake aussehen.
Die Hölle ist eben nur echt mit Kopfhörnchen…