Archiv der Kategorie: No Cartoon

Kreativ Pause zum auftanken – oder Sommerpause

Hallo Fans und Freunde dieses Blogs. Eigentlich wollte ich dieses Wochenende noch einen Reiter online stellen, nachdem ich dies letztes Wochenende schon vermasselt habe. Doch ich bin gerade in einer kreativen Umbruchstimmung, bedingt durch beruflichen und privaten Stress. Deshalb nehme ich mir bis Mitte September eine Auszeit. Um andere Projekte voranzubringen und ein paar Dinge um diesen Blog mal wieder zu erneuern bzw. zu überdenken. Bissigkeit der Texte, Auswahl der Themen und ob ich zu nett und friedlich im Umgang mit der Materie Cartoon und Menschen im allgemeinen bin? Dazu steht nun der 100. Reiter wirklich fast vor der Tür – und ich will dafür ein Highlight an Story. Und ihr seid eh alle in Urlaub ;-)

Mein Dank allen, die mir in den letzten Wochen einen Kommentar geschrieben haben. Behaltet euren Kopf und wir sehen und lesen uns Montag in 14  Tagen.

Steven

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Faule Ostern …

Es ist ein fast schon sommerliches Ostern und ich bin faul. Hänge in der Sonne rum und geniesse die Wärme. Und habe leider gar nichts gezeichnet. Tut mir leid. Ehrlich, ich hatte einen Plan für einen Oster-Reiter oder wenigstens einen Cartoon. Aber das haben Zylonen ja auch – und die kommen ebenfalls nicht so richtig voran. (Ist jedenfalls mein Eindruck.)

In den nächsten zwei Wochen wird es ein oder zwei Cartoons geben und der nächste Reiter erscheint am 24. oder 25. April. Mir gefällt gerade das Wetter und so einen kleinen Kreativschub durch Sonnenstrahlen kann ich auch gut gebrauchen.

Noch ein schönes langes Wochenende und bis in ein paar Tagen.

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Werbung für die eigene Sache …

Auf SPON ist aktuell ein Artikel von Stefan Pannor über “Garfield minus Garfield” zu lesen. Ein Comic mit den original Strips von Garfield, in denen der fette Kater vom neuen “Zeichner” herausretuschiert wurde. Nun ja, nette Idee mit dem Segen von Jim Davis. (Was ich absolut nicht verstehe!) Aber ziemlich deprimierend in der Endaussage. Sicher witzig für Menschen die Garfield nicht mögen, z.B. Singles OHNE Katzen.

ICH mag Garfield. Sehr. Aber als Katzenliebhaber habe ich natürlich auch einen etwas anderen Blickwinkel als Comic-Kritiker Stefan Pannor, der Garfield als “uninteressantesten populären Comicstrip der Welt” bezeichnet. Das ist schon sehr, sehr feuchtes Trockenfutter für den Napf.

Zu dem Artikel gibt es auch eine Forumsdiskussion, in der nach dem Lieblingscomic der SPON-Leser geforscht wird. Wenn also ein geneigter Leser meines Apokalyptischen Reiters, neben Kritik zu Garfield, etwas Werbung für mich machen möchte … ganz lieb und unschuldig guck …

Ach ja. Komme keiner auf die Idee, meinen Reiter zu nehmen und was auch immer rauszuretuschieren. Brrr, allein die Vorstellung.

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Cartoons, Blogs und Communities

Vielen Dank an alle “Welcome Back” Glückwünsche! Es hat mich wirklich sehr gefreut, wie schnell sich die Kommentare und meine Statistik wieder gefüllt haben. Wobei letzterer werde ich zukünftig weniger Beachtung schenken.

Ich sehe mich (und meine Cartoons) nicht als echten Blogger. Dazu fehlt mir einfach die Zeit, um erkennbar mit anderen zu kommunizieren bzw. zu interagieren.

Deshalb habe ich meine Blogroll aufgegeben. Nicht, dass ich andere Blogs nicht Besuche, doch hinterlasse ich dort kaum verwertbare Spuren. Ich bin ein Sammler, Jäger und Leser! Von allem, was für eine Cartoon-Idee brauchbar sein könnte oder mich aus einem Kreativloch erlöst. Meine Blogroll war zum Ende hin nur ein erbärmlicher, operativ zu entfernender, Wurmfortsatz, ohne Sinn und Zweck. Weder für mich noch meine Leser.

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Kampf der Systeme

Ich habe mir einen neuen Mac gekauft. Mich überzeugen lassen, dass ein großer 24” und endlich ausreichend Arbeitsspeicher, mein (Arbeits-) Leben einfacher und schöner machen wird. Dass hinter mir hübsch leuchtende Hintergründe anfangen zu tanzen und eine chillige Musik spielt, die mein Hirn wie unter LSD kreativ weichkocht und alles sooo “easy” wird. So der Wunsch.

Die Realität sieht etwas anders aus. Mein Arbeitsplatz ist doppelt belegt. Mit altem und neuem Rechner. Mein Leuchttisch wurde umfunktioniert zu einer Ablage “P”, mit drei sich gegenseitig wild bekämpfenden Papierbergen. Mein Scanner will nun so gar nicht mit der neuen Liebe zusammenarbeiten. Die beiden hassen sich wie die Pest. Mein Drucker hat manchmal Sex mit dem neuen System, meldet dann aber Kopfschmerzen und schaltet auf “Ich will meine Ruhe” Modus.

Die Software schreit nach Updates, die eigentlich vorhanden sein sollten, sich aber mit kryptischen Eingabecodes standhaft weigern aktiv zu werden. War es nicht ein Apple mit dem Jeff Goldblum sich in ein Aliennetzwerk gehackt und die Welt gerettet hat? Sieht so aus, als könnte ICH mit MEINEM System noch nicht mal ein Hundebaby vor dem Tierfänger retten. Ich würde es wahrscheinlich eher mit dem Kabelsalat erwürgen. Obwohl, ist doch alles W-Lan – Wellen, die bei mir durch den Raum jetten, sich für Todessterne halten und meinen Router für Aldebaran.

Irgendwie sollte ich auch noch was arbeiten. Die Weihnachtszeit verlangt vermehrt nach hübschen Engeln, Rentieren und Santa Clauses auf Flyern und Postkarten. Sehen auf dem Bildschirm toll aus. Nur warum sieht der Weihnachtmann auf meinem Drucker dann aus, wie ein lila kostümierter Hethe Ledger mit Geschenken?

Ah, Kalibrierung! Aufregend und Schweißtreibend. Galeerensklaverei für Druckerpatronen. Cyan und Magenta haben schon wieder aufgegeben und Schwarz wird es auch nicht mehr lange machen. Egal. Ich halte mich an die Devise von General Patton: Alles nach vorne schmeißen und den Gegner erdrücken. Egal wieviel Papier und Tintenpatronen auf der Strecke bleiben.

Ich bin guter Hoffnung, in naher Zukunft wieder etwas mehr Platz auf meinem Schreibtisch zu haben, als nur meine Maus im Quadratzentimeter bereich bewegen zu können. Sie kämpt, sie beißt. Irgendwo unter dem Berg lauert auch mein Kater. Er hat sich eine gemütliche Höhle eingerichtet. Zurück du den Ursprüngen, als Raubtiere noch aus dem Dschungel sprangen und ihre fette Beute in das Gewirr von Lianen, heute Mehrfachsteckdosen, zogen.

Wenn ich meinen Leuchttisch zurückerobert, meine versprengten Art-Pen Einheiten wieder eingesammelt und die letzte Druckerpartone begraben habe, schaue ich meinem Reiter wieder ins Auge. Nächste Woche.

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Mea Culpa!

Hallo Freunde und Fans von FliersWelt. Ich weiß, ich vernachlässige euch. Das tut mir leid und ich hoffe selber auf Besserung. Die Veranstaltung Glemseck 101 am nächsten Wochenende, wirft grössere Wellen als von mir gedacht. Auch, weil ich mich dazu entschlossen habe, dort mit einem eigenen Stand präsent zu sein und meine Motorsport-Werke auszustellen. Als Illustrator muss ich Neukunden gewinnen und versuchen mir einen Namen zu schaffen, der mir ein halbwegs regelmässiges Einkommen sichert. Mag sich ziemlich kapitalistisch anhören – kann aber sicher nachvollzogen werden.

Mir wäre es natürlich auch lieber, als Cartoonist immer weiter an Geschichten und Projekten zu arbeiten, für die sich dann ein Verlag oder eine Zeitschrift interessiert, um mir damit ein etwas breiteres finanzielles Polster und Sicherheit zu erarbeiten. Da dieser träumerische Gedanke aber eher utopisch erscheint, auch da Anfragen meinerseit, an z.B. deutsche Comicverlage, keinerlei Feedback ergaben (Ausnahme die Zeitschrift GolfPunk, die von meinen golfenden Monstern begeistert ist) – muss ich weiterhin, wie jeder von uns, Chancen wahrnehmen um mich zu präsentieren bzw. zeitintensive Projekte durchziehen.

FliersWelt leidet darunter. Keine Frage. Besserung in Sicht? Nach der Veranstaltung Glemseck 101 wird der Reiter wieder erscheinen (Storys sind da, Zeit sie umzusetzen gerade nicht) und ich denke, ich werde meinen beiden Strichmännchen auch wieder ein paar Striche gönnen. Die Welt ist voller Irr-Komischer Situationen die dringend einer Kommentierung am Frühstückstisch bedürfen. Das volle Programm – 5 Tage, wird sich nicht durchziehen lassen – ich werde das Konzept umstellen und, mit Ausnahme des Reiters, einfach unregelmässig veröffentlichen. Und werde dann endlich meine Blogroll erweitern. Auch hier habe ich die letzten Wochen schleifen lassen.

Worüber ich mich persönlich freuen würde, wäre es, eine Rezension oder Kritik in einem Comicblog über meinen Reiter zu lesen. 75 Geschichten sind eigentlich mehr als genug, um sich mit dieser Figur auseinanderzusetzen. Wer sich also von einer eher literarischen Muse geküsst fühlt – und etwas für den deutschen Comic Underground tun möchte, ja, auch für mich persönlich – mein Dank im vorraus.

Sorry Ghandi, noch keine Hufe zu hören. Ich habe auch keine Windows Zeitprobleme (obwohl VISTA auf diesem Notebook manchmal die Hölle ist) und, dummerweise, erinnere ich mich an alles was ich mal geschrieben habe: 14 Tage. Das Internet vergisst nicht. Und Fans erst recht nicht. Gut so. Ein schlechtes Gewissen bei einem Zeichner ist fast so wirksam wie ein leerer Kühlschrank.

Ich verbleibe also mit obigem Gewissen, fülle meinen Kühlschrank, lege Vorräte für meinen Kater an und weiß, es kommen auch wieder Tage, wo ich diesen Blog für euch fülle. Beste Grüße an euch da draußen.

Steven

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Am Sonntag wird der Reiter segeln gehn …

… im wahrsten Sinne des Wortes. Bis dahin.

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