Hallo Freunde und Fans von FliersWelt. Ich weiß, ich vernachlässige euch. Das tut mir leid und ich hoffe selber auf Besserung. Die Veranstaltung Glemseck 101 am nächsten Wochenende, wirft grössere Wellen als von mir gedacht. Auch, weil ich mich dazu entschlossen habe, dort mit einem eigenen Stand präsent zu sein und meine Motorsport-Werke auszustellen. Als Illustrator muss ich Neukunden gewinnen und versuchen mir einen Namen zu schaffen, der mir ein halbwegs regelmässiges Einkommen sichert. Mag sich ziemlich kapitalistisch anhören – kann aber sicher nachvollzogen werden.
Mir wäre es natürlich auch lieber, als Cartoonist immer weiter an Geschichten und Projekten zu arbeiten, für die sich dann ein Verlag oder eine Zeitschrift interessiert, um mir damit ein etwas breiteres finanzielles Polster und Sicherheit zu erarbeiten. Da dieser träumerische Gedanke aber eher utopisch erscheint, auch da Anfragen meinerseit, an z.B. deutsche Comicverlage, keinerlei Feedback ergaben (Ausnahme die Zeitschrift GolfPunk, die von meinen golfenden Monstern begeistert ist) – muss ich weiterhin, wie jeder von uns, Chancen wahrnehmen um mich zu präsentieren bzw. zeitintensive Projekte durchziehen.
FliersWelt leidet darunter. Keine Frage. Besserung in Sicht? Nach der Veranstaltung Glemseck 101 wird der Reiter wieder erscheinen (Storys sind da, Zeit sie umzusetzen gerade nicht) und ich denke, ich werde meinen beiden Strichmännchen auch wieder ein paar Striche gönnen. Die Welt ist voller Irr-Komischer Situationen die dringend einer Kommentierung am Frühstückstisch bedürfen. Das volle Programm – 5 Tage, wird sich nicht durchziehen lassen – ich werde das Konzept umstellen und, mit Ausnahme des Reiters, einfach unregelmässig veröffentlichen. Und werde dann endlich meine Blogroll erweitern. Auch hier habe ich die letzten Wochen schleifen lassen.
Worüber ich mich persönlich freuen würde, wäre es, eine Rezension oder Kritik in einem Comicblog über meinen Reiter zu lesen. 75 Geschichten sind eigentlich mehr als genug, um sich mit dieser Figur auseinanderzusetzen. Wer sich also von einer eher literarischen Muse geküsst fühlt – und etwas für den deutschen Comic Underground tun möchte, ja, auch für mich persönlich – mein Dank im vorraus.
Sorry Ghandi, noch keine Hufe zu hören. Ich habe auch keine Windows Zeitprobleme (obwohl VISTA auf diesem Notebook manchmal die Hölle ist) und, dummerweise, erinnere ich mich an alles was ich mal geschrieben habe: 14 Tage. Das Internet vergisst nicht. Und Fans erst recht nicht. Gut so. Ein schlechtes Gewissen bei einem Zeichner ist fast so wirksam wie ein leerer Kühlschrank.
Ich verbleibe also mit obigem Gewissen, fülle meinen Kühlschrank, lege Vorräte für meinen Kater an und weiß, es kommen auch wieder Tage, wo ich diesen Blog für euch fülle. Beste Grüße an euch da draußen.
Steven
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