Sozialschmarotzer

Wie versprochen, kommt mein Montagsfrühstückstisch auch mal wieder zu Wort: Mit der Frage, ob die Beiden sich mit ökonomischen 132 Euro überhaupt ein Frühstück leisten könnten und woran ein Sozialschmarotzer zu erkennen ist?

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12 Kommentare

Eingeordnet unter Montag-Cartoons

12 Antworten zu “Sozialschmarotzer

  1. René

    Die Katze als Sozialschmarotzer …. *looooooooooooooool

  2. Pingback: Sozialschmarotzer | Der Eckpfeiler

  3. Was diese professoralen Klugscheissser offenbar vergessen haben: in den Betrag des ALG II wurden pauschal alle früheren, gesondert zu beantragenden Leistungen wie: Stromkosten, Telefon, Schuhe, Bekleidung und Möbel, sowie Haushaltsgeräte eingerechnet. Es mag ja sein, daß jemand mit 132 Eu „überleben“ kann, er dürfte dann allerdings spätestens nach zwei Jahren so abgerissen daherkommen, daß er auch keine Stelle mehr findet. Von einer „Teilhabe“ (am normalen öffentlichen Leben) die gesetzlich garantiert ist, kann mit 132 Eu keine Rede mehr sein…

  4. noname

    @xiongshui:

    Keine Bange, vorher werden sie den ALG II- Empfänger mit zig Broschüren zubaggern, wie z.B.:
    „Kindlos glücklich“,
    „Porridge, schmackhaft zubereitet“,
    „Geschenke selbstgemacht. Kindgerechtes Spielzeug aus der Recyclingtonne“
    oder „Reduziertes Wohnen. Wieviel Möbel braucht der Mensch. Ein Leitfaden zur Askese“.

    FAkt ist: Man kann sich Alles schön reden… und: Was man nicht ändern kann, wird zum Lifestyle erklärt ( siehe „Shabby Chic“ ).

  5. noname

    Btw… wer hat denn je behauptet, dass ALG II_ Empfänger überhaupt wieder am normalen Arbeitsleben teilhaben sollen?

  6. Seine Erfinder: „Fördern und Fordern“ hieß das Motto und das „die Arbeitslosigkeit nur ein Durchgangsstadium“ sein soll…

  7. Manchmal finden sich sogar in Behörden und der Politik vernünftige Leute.

  8. Ich finde an dem 132-€-Satz besonders gut, daß für kulturelle Belange monatlich 1,- € [sic!] veranschlagt wird. Mich führt das zu der Annahme, daß die beiden Wirtschaftsmännchen auch nicht mehr für Kultur (Bildung und so) ausgeben. Die merken einfach nicht, was fehlt.

  9. welcome back!
    unglaublich zynisch diese 132 € nummer, aber wahrscheinlich wiedermal nur die vorzeichen für schlimmeres was auf uns zukommt.
    p.

  10. Sehr passend. Ich war so frei, mir den Strip zu klauen und in einem meiner Artikel zum Thema einzubauen

    http://fellmonster.wordpress.com/2008/09/14/dies-das-und-jenes/

    Und das war sogar kostenlos, da könnte man den einen Euro, der für Kultur und so veranschlagt wurde, doch ganz einsparen, geht ja auch so…

    Steven: „Nein. Kann man nicht – das Internet ist, laut der Studie, für den Hartz IV Empfänger ebenfalls nicht notwendig. Er soll sich z.B. im Stadtpark (!), bei philosophischen Gesprächen, seinen kulturellen Input holen.“

  11. „Er soll sich z.B. im Stadtpark (!), bei philosophischen Gesprächen, seinen kulturellen Input holen.“

    Jetzt kapier ich das mit dem Euro für Kultur: auf der Bank kann er dann ein trockenes Brötchen und ’ne Flasche Wasser verputzen. Das bringt Kultur und ist eine Mahlzeit (philosophisches Frühstück… oder so ähnlich), dann kann er sich diesem Genuss zweimal im Monat hingeben (ist ja schließlich Doppelnutzen) und kommt auf diese Weise auch kulturell nicht unter die Räder.

    Da er dann allerdings nur auf andere ALG II- Empfänger trifft, die sich ebenfalls frugalen Ausschweifungen hingeben, wird eine abwärts gerichtete Kulturspirale entstehen, die in die Subkultur frugal- philosophischer Abgründe führt.

    Endlich kommt auf diese Weise der nihilistische Ansatz Nitsches zum Zuge und wir können das Problem Langfristarbeitslosigkeit als gelöst betrachten, weil jene, die sich im Park diesen minimalkulturellen Ausschweifungen hingeben, nach und nach in die absolute Bedürfnislosigkeit geführt werden: Nihilismus par excellence!

    Armut als kulturelles Programm. Das hat was!

  12. Ich beantrage schon mal eine Tonne. Irgendwo muß man ja wohnen.

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